Wie funktioniert ein Taschenwärmer?

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Im Taschenwärmer befindet sich ein Metallplättchen und eine „Flüssigkeit“. Die „Flüssigkeit“ besteht aus einem bestimmten Salz (es heißt Natriumacetat) und Wasser. Diese Verbindung hat einem festen Zustand bis man sie erwärmt. Ab etwa 58°C beginnt sie zu schmelzen (man nennt diese Temperatur die „Schmelztemperatur“). Bis sie vollständig geschmolzen ist, muss man sie auf fast 80°C erwärmen. Hat sie diesen flüssigen Zustand erreicht, bleibt sie flüssig auch wenn sie wieder abkühlt. So etwas nennt man eine „unterkühlte“ Flüssigkeit. Willst Du nun, dass der Taschenwärmer warm wird, knickst du das Metallplättchen, das im Innern des Taschenwärmers in der Flüssigkeit schwimmt.

Mit dem Knicken des Metallplättchen wird der besondere Zustand der „unterkühlten“ Flüssigkeit gestört. Die Salz-Wasser-Verbindung beginnt zu kristallisieren. D.h. die flüssige Salz-Wasser-Verbindung wird fest. Dieser Vorgang setzt die zuvor zum Schmelzen der Flüssigkeit eingesetzte Energie frei. Der Taschenwärmer erwärmt sich.

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