Wie funktioniert ein Kugelschreiber?
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Sicherlich habt Ihr schon mal einen Kugelschreiber aufgeschraubt. Wenn ihr die äußere Plastikhülse auseinander nehmt, kommt eine dünne Röhre, die Mine, zum Vorschein. Die Mine kann aus Metall aber auch aus Plastik sein. Gefüllt ist die Mine mit einer ganz speziellen Tintenpaste, die schnell trocknet. An der Spitze der Mine ist ein kleines Kügelchen. Beim Schreiben fährst du mit der Spitze der Mine über das Papier, dabei beginnt das kleine Kügelchen zu rollen. Der hintere Teil des Kügelchens hat Tintenpaste aufgenommen, durchs Rollen kommt sie nach vorn, wo sie als sichtbare Spur auf dem Papier haften bleibt und sofort trocknet. Das gleiche Prinzip kannst du bei einem Deo-Roller beobachten.
Die Tinte in der Mine eines neuen Kugelschreibers ist so viel, dass man damit einen über ein Kilometer langen Strich machen könnte. Bei normalem Gebrauch hält die Mine etwa ein Jahr lang.
Übrigens: Der Erfinder des Kugelschreibers war der Ungar László József Bíró. Er meldete 1938 seine Erfindung zum Patent an. In einigen Ländern wie zum Beispiel in England heißt der Kugelschreiber „Biro“, nach dem Erfinder.

