Wie entstehen Wolken?

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Wie vieles, funktioniert auch das in einem Kreislauf. Die Sonne erwärmt unsere Erdoberfläche. Das Wasser aus den Meeren, Seen, Flüssen und Pfützen verdunstet. Das kannst du sehr gut beobachten, indem du in eine Schale mit Wasser auf die Fensterbank in die Sonne stellst. Das Wasser verdunstet bis die Schale leer ist. Nur noch Überreste von Ablagerungen sind zu sehen. Das sind Bestandteile des Wassers, die nicht mit dem Wasser verdunsten können. Die Wasserteilchen steigen dann mit der warmen Luft nach oben in den Himmel. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserteilchen können mit der Luft nach oben steigen. Die Wasserteilchen nennt der Wissenschaftler Wassermoleküle.

Die Luft kühlt auf dem Weg in den Himmel aber wieder ab. Das können wir oft verfolgen, wenn wir mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen und die Außentemperatur auf dem Monitor beobachten. Dort kann es in einer Höhe von bis zu 12.000 km schnell bis zu – 60° C geben. Wird die Luft kühler, haben immer weniger Wassermoleküle Platz. Ist kein Platz mehr vorhanden, nennen Wissenschaftler diesen Zustand gesättigt. Ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt, schließt sich der Wasserdampf zusammen. Wolken entstehen.

Der Wasserdampf bildet nun wieder Wassertröpfchen. Wie bei Mama in der Küche. Wenn sie beispielsweise kocht und vergisst den Dunstabzug einzustellen, steigt der Dampf nach oben, staut sich unter dem Abzug und geht als Wassertropfen wieder nieder. Und so ist es auch mit den Wassertröpfchen am Himmel. Sie gehen als Regen wieder zu Boden. Dieser verdunstet je nach Temperatur wieder und steigt nach oben. Man spricht von Wasserkreislauf.

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