Wie entstanden die Olympischen Spiele?

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Die Olympischen Spiele wurden zu Ehren von Zeus, dem höchsten griechischen Gott abgehalten. Die erste gut erhaltene Siegerliste stammt bereits aus dem Jahr 776 vor unserer Zeitrechnung. Lange Zeit gab es nur eine einzige Disziplin, den Stadionlauf, der über eine Stadionlänge von 192,27 Meter stattfand. Der Sieger des Wettlaufs bekam einen Olivenkranz und durfte das Feuer vor dem Zeustempel entfachen. Das galt als besondere Ehre und er wurde als Idol gefeiert.

Später kamen dann noch die Disziplinen wie Laufen, Springen, Ringen sowie Pferde- und Wagenrennen dazu. Dadurch verlängerten sich die Spiele von einem auf vier Tage. Die Spiele fanden alle vier Jahre statt. Im Jahre 394 nach unserer Zeitrechnung wurden die Olympischen Spiele von Kaiser Theodosius I verboten, weil er sie als Anbetung unchristlicher Götter ansah.

Jahrhunderte später belebte der Franzose Baron Pierre de Coubertin den Geist der Olympischen Spiele wieder und gründete das Olympisches Komitee. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden 1896 in Athen statt. Seitdem wurden sie alle vier Jahre abgehalten, mit drei Ausnahmen, wofür allerdings Weltkriege verantwortlich waren.

Übrigens: Das Wort Olympiade steht für die vierjährige Zeitspanne zwischen den Olympischen Spielen. Heute wird das Wort aber meistens benutzt, wenn die Olympischen Spiele selbst gemeint sind.

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