Warum haben Juli und August 31 Tage?

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Julius Caesar führte 46 vor unserer Zeitrechnung den julianischen Kalender ein. Der Monat Juli wurde nach ihm benannt. Der August hieß damals „Sextilis“, weil der römische Kalender mit dem 1. März begann, der August also der sechste Monat war. Er hatte 30 Tage. Im Jahr acht vor unserer Zeitrechung wurde der Monat „Sextilis“ zu Ehren von Kaiser Augustus in „August“ umbenannt. Der August hatte damit einen Tag weniger als „Caesars Monat“. Das gefiel dem eitlen Augustus überhaupt nicht. Er bestand darauf, dass „sein Monat“ ebenfalls 31 Tage haben sollte. Damit der gesamte Kalender weiterhin funktionierte, nahmen die Gelehrten dem letzten Monat des römischen Jahres, dem Februar, den Tag weg.

So demonstrierte Augustus Caesar, dass er mit ihm mindestens auf einer Stufe stand.

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