Warum bekommt man Nasenbluten?
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Unsere Nase ist ein sehr gut durchblutetes Organ. Sie kann über 4.000 Gerüche wahrnehmen und sie reinigt die eingeatmete Luft, bevor sie sich in Richtung Lunge bewegt. In der Nase haben wir viele kleine Blutgefäße – vor allem ein Gefäßknubbel: Der Locus Kiesselbachii. Der Name stammt von seinem Entdecker, Herrn Locus Kiesselbachii. Wenn wir in der Nase bohren, passiert es leicht, das wir versehentlich in diesen empfindlichen Gefäßknubbel reinritzen. Die Folge: Die Nase blutet. Aber nicht nur das Nasebohren ist dafür verantwortlich zu machen. Auch sehr trockene Heizungsluft, ein Wurf mit einem Ball auf die Nase oder zu starkes Schnäuzen können genügen, um den sensiblen Locus Kiesselbachii zu verletzen und zum Bluten zu bringen. Im allgemeinen ist Nasenbluten ungefährlich und kann immer wieder mal vorkommen. Insbesondere bei Kindern.
Tipp! Kommt es zum Nasenbluten sollte man den Kopf vornüber beugen, vorsichtig Taschentücher in die Nase stopfen und die Nasenlöcher dezent zusammendrücken. Auch hilft ein kühler Waschlappen im Nacken. Ein noch nicht so verbreiteter Trick ist ein Papiertaschentuch unter die Zunge zu legen. Der Körper denkt dann, dass die Flüssigkeitszufuhr gestoppt wird. Die Nase hört auf zu bluten.
Tropft weiterhin Blut aus der Nase, sollte man einen Arzt aufsuchen.

