Kommt der Schlafsand wirklich vom Sandmännchen?

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Damit wir gut sehen können, müssen die Augen immer feucht gehalten werden. Das Auge produziert dafür ein Gemisch aus drei Flüssigkeiten, das wir beim Blinzeln mit dem Lidschlag über den Augapfel verteilen. Die erste Flüssigkeit ist eine Art Schleim, die von den sogenannten Becherzellen produziert wird. Damit der Schleim ein bisschen flüssiger wird, kommt als zweite Schicht etwas Tränenflüssigkeit aus den Tränendrüsen darüber. Und damit diese Flüssigkeit nicht so schnell an der Luft verdunstet, kommt über das ganze noch eine Schicht Fett. Dieses Fett wird von den Meibomschen-Drüsen hergestellt, die bei den Wimpern sitzen. Nachts wenn Du schläfst, produzieren die Becherzellen und die Tränendrüsen keine Flüssigkeit. Das Fett, das dann aus den Meibomschen-Drüsen kommt, wird trocken und verwandelt sich in kleine, gelbe Körnchen: Der sogenannte „Schlafsand“.

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